Wo ein bißchen Zeit ist

Zwischen zwei Stühlen

Zwei Stühle hat Jess auf ihn geworfen (wenngleich auch mit einem gewissen zeitlichen Abstand), offenbar steht es um die Liebe zwischen ihr und Jack nicht zum Besten. Als sie schwanger wird, beschließt sie, das Kind zur Adoption freizugeben. An Jacks 18. Geburtstag ruft Jess ihn aus dem Krankenhaus an, heute wird auch sein ungewollter Sohn das Licht der Welt erblicken. Für die unfreiwilligen Eltern beginnt nun ein wahrhaft unvergeßlicher Tag: Spontan entührt der junge Vater den Neugeborenen, um ihn seiner russischen Großmutter zu zeigen, kümmert sich um die Erstausstattung, macht seinen besten Freund Tommy zum Fahrer und Komplizen und nimmt dann auch Jess mit auf die Reise.

Jedem vernunftbegabten Leser ist durchaus klar, daß Jacks Idee nicht die bestmögliche war, zum Glück entwickelt sich diese Geschichte fernab der üblichen Filmdramaturgie weiter, obgleich ein schönes Road Movie daraus werden könnte. Jack nennt seinen Sohn Socrates und kann sich mit ihm in projizierten philosophischen Diskursen hervorragend unterhalten, ob die vier an ihr ungewöhnliches Ziel kommen, sollten Sie selbst herausfinden. Vielleicht lernen Sie dabei etwas über griechische Philosophie, in jedem Fall aber über die wahre Liebe, Elternschaft, Männerfreundschaft und Computerspiele.

Emil Ostrovski: Wo ein bißchen Zeit ist, Fischer FJB 2014

Leseprobe

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