Sirius

Hundstage in Hollywood

Als in der jüdischen Familie Liliencron alle ihren Namen ändern müssen, betrifft das auch den Familienhund. So wird aus dem Glatthaar-Foxterrier „Levi“ nun „Sirius“, benannt nach dem Hundsstern. Irgendwann wird die Lage für die Familie des namhaften Planktonforschers so ernst, daß auch der Führergruß, den der Hund perfekt beherrscht, nicht mehr zur Entspannung der Situation beitragen kann. Mit Glück, Chuzpe und vor allem guten Verbindungen nach Amerika, da sich Peter Lorre sehr gut an die schöne Frau Liliencron erinnern kann, schafft es die Familie auszuwandern. Zunächst arbeitet Herr Liliencron als Fahrer in Hollywood, als aber die wahren Schauspieltalente von Sirius entdeckt werden, verdient der kluge Hund das Geld. Durch einen verplanten Zirkustrick landet der vierbeinige Showstar jedoch ausgerechnet wieder in Nazideutschland.

Ob er das übersteht und seine Familie je wiedersehen wird, sollten Sie bei der kurzweiligen Lektüre dieser unkonventionellen Hundegeschichte, die uns vor allem durch die bunten revuehaften Darstellung von Hollywoods goldener Jahren zum Grinsen bringt und buchstäblich „verzaubert“, bald herausfinden. Keine große Literatur, aber großes Kino mit kleinem Hund und damit ideales Geschenk für Film- und Hundefreunde, selbst wenn sie sonst lesefaul sein mögen. Schließlich betont es Billy Wilder im Buch immer wieder: „Nobody is perfect“.

Jonathan Crown: Sirius, Kiepenheuer & Witsch 2014 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leseprobe

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