Alles was ich bin

Anna Funder: Alles was ich bin
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Unbekannte deutsche Geschichte 

Im hohen Alter erinnert sich Ruth in Australien an ihre Jugend in Deutschland: Ihre Kusine und beste Freundin Dora war Sekretärin und Gefährtin von Ernst Toller, sie hatte es geschafft, die Autobiographie des Dramatikers und Revolutionärs zu einer Zeit außer Landes zu schmuggeln, als seine Werke längst verboten und verbrannt worden sind. Nach der Machtübernahme der NSDAP leben Dora, Ruth und ihr Mann Hans im Londoner Exil und müssen feststellen, daß sich die Gestapo auf britischem Boden so frei bewegen kann wie sie. Wem kann man in der Widerstandszelle noch trauen?

Die australische Autorin Anna Funder, die mit ihrer brillianten DDR-Analyse „Stasiland“ eine ungeahnte Perspektive auf den ostdeutschen Überwachungsapparat eröffnet hatte, verblüfft nach jahrelanger Recherche wieder mit einem neuen Blick auf eine dunkle Zeit, von der wir schon alles zu wissen glaubten. Sämtliche Vorbehalte und Lesemüdigkeit angesichts der vermeintlich überdokumentierten deutschen Geschichte verschwinden beim Lesen der ersten Seiten der Romanbiographie von Ruth Blatt, Funders früherer Nachbarin.

Anna Funder: Alles was ich bin, S. Fischer Verlag 2014

Leseprobe

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