Die unglaubliche Reise des ...

Ein Herz Für Inder

Schade, daß es in Indien keine IKEA-Möbelhäuser gibt, an die Kataloge kommt man in Zeiten der Globalisierung auch auf dem Subkontinent. Ayarajmushee Dikku Pradash, erfolgreicher Fakir, möchte sich gerne das Nagelbett „Likstupikstå“ zulegen. Zum Glück ermöglicht ihm sein Publikum den Flug nach Paris, wo er sich – ausgestattet mit einem einseitig bedruckten 100-Euro-Schein am Gummiband – den Traum erfüllen möchte. Zwar kommt er seinem Ziel sehr nahe und lernt im Möbelhaus sogar eine nette Französin kennen, als er aber beim Schlaf in der Bettenabteilung geweckt wird, kommt es zur Katastrophe: Als er Stimmen von Mitarbeitern hört, versteckt er sich in einem Schrank, leider wird genau dieses Möbel zur Präsentation der neuen Kollektion in London abtransportiert. So beginnt eine abenteuerliche Reise durch halb Europa, bei der unser Fakir illegale Einwanderer, die britische Polizei und eine schöne Schauspielerin kennenlernt.

Ein intelligenter, zuweilen kritischer Spaß irgendwo zwischen dem „Hundertjährigen“ und „Schiffbruch mit Tiger“.

Roman Puértolas: Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IKEA-Schrank feststeckte, S. Fischer Verlag 2014

Leseprobe


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